M323

Die Erkenntnis Gottes ist lebenswichtig

Gott bestätigt vielfach, dass Er der einzige Gott ist


…auch im Buch Jesaja: (Beispiele)

Jesaja 37

16 HERR der Heerscharen, Gott Israels, der du zwischen den Cherubim thronst, du allein bist es,
der der Gott ist von allen Königreichen der Erde; du hast den Himmel und die Erde gemacht.

Jesaja 40

13 Wer hat den Geist des HERRN gelenkt und wer als sein Ratgeber ihn unterwiesen?

14 Mit wem beriet er sich, dass er ihm Verstand gegeben und ihn belehrt hätte über den Pfad des Rechts
und ihn Erkenntnis gelehrt und ihm den Weg der Einsicht kundgemacht hätte?

Jesaja 43

10 Ihr seid meine Zeugen, spricht der HERR, und mein Knecht, den ich erwählt habe:
damit ihr erkennt und mir glaubt und einseht, dass ich derselbe bin.
Vor mir wurde kein Gott gebildet, und nach mir wird keiner sein.

11 Ich, ich bin der HERR, und außer mir ist kein Erretter.

12 Ich habe verkündigt und gerettet und vernehmen lassen, und kein fremder Gott war unter euch;
und ihr seid meine Zeugen, spricht der HERR, und ich bin Gott.

13 Ja, von jeher bin ich derselbe; und da ist niemand, der aus meiner Hand errettet.
Ich wirke, und wer kann es abwenden?

weitere eindeutige Stellen, absolute Aussagen Gottes:

Jesaja 44,6.24; 45,5-7.12.18.21-23; 46,9.10; 48,12.13; 66,1.2

Der die Himmel und die Erde erschaffen hat, ist derselbe, der auch den neuen Himmel und die neue Erde machen wird:

Jesaja 66

22 Denn wie der neue Himmel und die neue Erde, die ich mache, vor mir bestehen, spricht der HERR,
so wird eure Nachkommenschaft und euer Name bestehen.

Gott hat Seinen Sohn vielfach verheißen


…auch im Buch Jesaja: (Beispiele)

  • Als Herr, HERR der vom göttlichen Thron (aus der Zukunft) zu Jesaja redet (Kap.6)
    (Johannes bekommt auf Patmos die Offenbarung, in welcher er auch Aussprüche des Herrn hört am Tag des Herrn)
  • Als Kind und als Sohn u.a. mit dem Namen „Vater der Ewigkeit“ auf dem die Herrschaft ruht (Kap.9).
    (Wieviele Väter hast Du?)
  • Als Kyrus, der Gesalbte (Kap.45)
  • Als der verherrlichte Mensch in dem Gott wiederkommen wird (Kap.45, 23)
    (siehe auch Offb.1, 4.5: Hier ist von dem Schöpfer‑Gott (Der ist, Der war, Der kommt)
    und von Jesus Christus, dem Sohn des Menschen die Rede, in dem Er kommen wird)
  • Als Gottes heiliger Arm, den Er entblößt hat
    und durch den Er Seine Rettung sehen lässt (Kap.52,10) M315
  • Als auserwählter, gerechter Knecht Gottes,
    auf Dem unsere Strafe lag und Der hoch erhöht wird. (Kap.53)
  • Als der gehorsame Gottes-Held (Gotteskämpfer, Israel), dem Gott Sein Wort gab (Kap.49,2),
    der zurückkehrt, nachdem Er den ganzen Willen Gottes ausgeführt hat (Kap.55, 10.11) M315
  • Als Christus, durch den Gott Sein Erbarmen auf die Trauernden Zions ausgießt (Kap.61)
  • Als Richter und Erlöser (Kap.63)

Was sagt der Sohn Gottes zur Erkenntnis Gottes?


Nachdem die 70 Jünger, die der Herr Jesus ausgesandt hatte, mit Freuden zurückkehrten, jubelt Er etwas später:

Lukas 10

21 In derselben Stunde frohlockte er im Geist und sprach:
Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde,
dass du dies vor Weisen und Verständigen verborgen und es Unmündigen offenbart hast.
Ja, Vater, denn so war es wohlgefällig vor dir.

22 Alles ist mir übergeben von meinem Vater; und niemand erkennt, wer der Sohn ist, als nur der Vater;
und wer der Vater ist, als nur der Sohn und wem irgend der Sohn ihn offenbaren will.

Johannes 17

3 Dies aber ist das ewige Leben, dass sie dich, den allein wahren Gott,
und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen.

Johannes 10

30 Ich und der Vater sind eins einer.

Das griech. Wort, das mit „eins“ übersetzt wurde, ist ein Zahlwort
und müsste deshalb wie sonst an den meisten Stellen, wo es vorkommt mit „einer“ übersetzt werden.
Auch hier spiegelt dies die Philosophie des (der) Übersetzer(s) wider: einsEinheit, Eintracht.

Johannes 14

6 Jesus spricht zu ihm (Thomas):
Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben.
Niemand kommt zum Vater als nur durch mich.

7 Wenn ihr mich erkannt hättet, würdet ihr auch meinen Vater erkannt haben;
und von jetzt an erkennt ihr ihn und habt ihn gesehen.

8 Philippus spricht zu ihm:
Herr, zeige uns den Vater, und es genügt uns.

9 Jesus spricht zu ihm:
So lange Zeit bin ich bei euch, und du hast mich nicht erkannt, Philippus?
Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen, [und] wie sagst du: Zeige uns den Vater?

10 Glaubst du nicht, dass ich in dem Vater bin und der Vater in mir ist?
Die Worte, die ich zu euch rede, rede ich nicht von mir selbst aus;
der Vater aber, der in mir bleibt, er tut die Werke.

11 Glaubt mir, dass ich in dem Vater bin und der Vater in mir ist;
wenn aber nicht, so glaubt [mir] um der Werke selbst willen.

Johannes 20 M315

28 Thomas antwortete und sprach zu ihm: Mein Herr und mein Gott!

29 Jesus spricht zu ihm: Weil du mich gesehen hast, hast du geglaubt.
Glückselig sind, die nicht gesehen und doch geglaubt haben!

Thomas hat Gott, den Vater in dem Sohn Gottes erkannt,
aber erst nachdem er Ihn mit seinen Wundmalen vor sich gesehen hat (nach Johannes 14,7)
Möglicherweise hat sich Thomas hierbei auch an Sacharja 12,10 erinnert.

1. Petrus 1 M315

8 den ihr, obgleich ihr ihn nicht gesehen habt, liebt; an welchen glaubend,
obgleich ihr ihn jetzt nicht seht, ihr mit unaussprechlicher und verherrlichter Freude frohlockt,

Matthäus 3

17 Und siehe, eine Stimme ergeht aus den Himmeln, die spricht:
Dieser ist mein geliebter Sohn, in dem ich Wohlgefallen gefunden habe.

Johannes 13

3 steht [Jesus], wissend, dass der Vater ihm alles in die Hände gegeben hatte
und dass er von Gott ausgegangen war und zu Gott hingehe,

Matthäus 11

27 Alles ist mir übergeben von meinem Vater; und niemand erkennt den Sohn als nur der Vater,
noch erkennt jemand den Vater als nur der Sohn und wem irgend der Sohn ihn offenbaren will.

Matthäus 28

18 Und Jesus trat herzu und redete zu ihnen und sprach:
Mir ist alle Gewalt gegeben im Himmel und auf der Erde.

Woran denkt der Sohn Gottes in Johannes 17,5

M315

Johannes 17

5 Und nun verherrliche du, Vater, mich bei dir selbst mit der Herrlichkeit,
die ich bei dir hatte, ehe die Welt war.

Es ist naheliegend, dass Er an das denkt, was über Ihn geschrieben steht und an die Verheißungen,
welche Ihn betreffen, die Er Seinen Jüngern ausgelegt und selbst erfüllt hat.

Er weiß, dass Er aus dem Inneren Gottes ausgegangen ist. (Johannes 1,18; 8,42)

Siehe auch: „Gott hat Seinen Sohn vielfach verheißen“

In Ihm wohnt die Weisheit Gottes (Lukas 2,40; Jakobus 3,17),
von welcher schon in den Sprüchen geschrieben steht:

Sprüche 8 (LXX)

22 Der HERR schuf mich als Anfang der Wege Seiner Werke.

23 Vor dem Zeitalter gründete Er mich im Anfang, bevor Er die Erde machte;

24 und bevor Er die Abgründe machte; bevor die Wasserquellen hervorkamen;

25 bevor Er die Berge einsetzte und vor allen Hügeln zeugte Er mich.

26 Der HERR machte die Länder und die unbewohnten Regionen
und die höchsten Gebiete der bewohnten Welt unter den Himmeln.

27 Als Er den Himmel bereitete, war ich bei Ihm zugegen;
ja, als Er Seinen Thron absonderte über den Winden,

28 als Er die oberen Wolken stärkte und die Quellen unter dem Himmel sicher machte,

29 in der Zuweisung der Grenzen des Meeres und die Wasser werden nicht überschreiten,
was Sein Mund sagt, und als Er die Fundamente der Erde stärkte,

30 war ich bei Ihm. Ich war im Einklang mit allem, was Ihn erfreute.
Und jeden Tag war ich froh vor Ihm allezeit;

31 als es Ihn entzückte, die bewohnte Welt zu vollenden
und Er Gefallen hatte in den Söhnen der Menschen.

Der Sohn Gottes erkennt, dass Er als der Arm Gottes,
die Rettungswerke Gottes ausgeführt hat, bzw. unmittelbar davor steht, das Schwerste zu tun:

5. Mose 26

8 Und der HERR führte uns aus Ägypten heraus mit starker Hand und mit ausgestrecktem Arm
und mit großem Schrecken und mit Zeichen und mit Wundern;

Jesaja 52

10 Der HERR hat seinen heiligen Arm entblößt vor den Augen aller Nationen,
und alle Enden der Erde sehen die Rettung unseres Gottes.

Worin besteht nun die Erkenntnis Gottes?


1. Timotheus 3

16 Und anerkannt groß ist das Geheimnis der Gottseligkeit:
Gott5 ist geoffenbart worden im Fleische,
gerechtfertigt im Geiste,
gesehen von den Engeln (Boten),
gepredigt unter den Nationen,
geglaubt in der Welt,
aufgenommen in Herrlichkeit.

5 Hier steht im Griechischen θεός (Gott) und wiederum nicht Sohn oder Er.

Johannes 1

18 Niemand hat Gott jemals gesehen; der einzigartige Sohn,
der in der Brust des Vaters ist, der hat ihn kundgemacht.

2. Korinther 5 M315

18 Alles aber von dem Gott, der uns mit Sich selbst versöhnt hat durch Christus
und uns den Dienst der Versöhnung gegeben hat:

19 Nämlich dass Gott in Christus war, die Welt mit Sich selbst versöhnend,
ihnen ihre Übertretungen nicht zurechnend,
und Er hat in uns das Wort der Versöhnung niedergelegt.

Kolosser 1

19 Denn es war das Wohlgefallen der ganzen Fülle, in Ihm zu wohnen

20 und durch Ihn alle mit sich zu versöhnen
indem Er Frieden gemacht hat durch das Blut Seines Kreuzes –,
durch Ihn, es seien die auf der Erde oder die in den Himmeln.

Kolosser 2

9 Denn in Ihm wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig;

Gott, Jesus, der Schöpfer Himmels und der Erde und allen Lebens, wurde geoffenbart im Fleisch,
in dem Menschen Jesus Christus, der den Namen des Vaters ererbt hat.

Der Mensch Jesus Christus wird Sohn Gottes genannt,
weil Gott Ihn aus Sich gezeugt hat (Lk 1,35; Heb 1,5).
Er ist aus Gott hervorgegangen,
der Erstling von oben, der in allem den Vorrang hat (Kol 1,18).

Als der Sohn Gottes etwa 30 Jahre alt war, hat Ihn Gott, der Vater in die bewohnte Welt gesandt (Joh 20,21).
 Anfang der frohen Botschaft in allen Evangelien. (siehe auch Gal 4,4; Mk 1,14.15) M315

Gott liebt Seinen Sohn über alles, den Er schon vor Grundlegung der Welt erkannt hat,
um dessentwillen Er die ganze Schöpfung gemacht hat und für Ihn hat Er die Schöpfung gemacht.
Der Sohn Gottes hat allezeit das Gott Wohlgefällige getan und Sein Leben gelassen um es wieder zu nehmen.
(Joh 8,29; 10,17; Heb 10,7-9).

Der Mensch Jesus war auch der letzte Adam, und Er wurde zu einem lebendig machenden Geist (1.Kor 15,45).
Das Wort Gottes, das in dem Menschen Jesus Christus ist,
ist der lebendig machende Geist (Joh 6,63), der göttliche Same. (1.Pet 1,23)
Durch das Wort Gottes kommen Menschen zum Glauben (z.B. Apostelgeschichte 10,44) M315

Allen, die Ihn empfangen, weil sie an Seinen Namen glauben,
gibt Er die Gewalt, Kinder Gottes zu werden. (Joh 1,12)

Er ist das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt hinwegnimmt. (Joh 1,29).
Er hat den Namen Gottes, Jesus, über alle Maßen hoch verherrlicht.
Er wird Lebende und Tote richten als das Lamm Gottes, nach Seiner Lammes Art.
Wunderbarer, anbetungswürdiger Herr!

Der Sohn Gottes ist allmächtig, weil Ihm Gott, der Vater die ganze Schöpfung
und alle Macht im Himmel und auf Erden gegeben hat. (Mt 28.18; Joh 13,3)

Gott, der ist und der war und der kommt (Off 1,4) wird wiederum in dem verherrlichten Menschen Jesus Christus,
in Seinem geliebten Sohn, unserem Herrn, wiederkommen, als der König der Könige und Herr der Herren,
den Er wiederum in die bewohnte Welt einführen wird (Heb 1,6ff).
Der allein wahre Schöpfer‑Gott identifiziert sich völlig mit Seinem Sohn: (Jes 24,23; 52,7)
Das Lamm Gottes ist Herr der Herren und König der Könige (Off 17,14)

Gott spricht von Seinem Sohn als Gott, wenn Er Ihn wieder in die bewohnte Welt einführen wird:
(Hebräer 1,8) M315

Nachdem Gott Seinem Sohn alles unterworfen hat, wird auch der Sohn Seinem Gott und Vater
unterworfen sein: 1.Korinther 15,28 M315

Dadurch, dass der Geist Christi uns in die ganze Wahrheit leitet,
dürfen wir in der Erkenntnis Gottes und Seines Sohnes wachsen,
bis wir Ihn (endlich) sehen dürfen. (2.Petrus 3,18)

Jeremia 9 M315

22 So spricht der HERR: Der Weise rühme sich nicht seiner Weisheit,
und der Starke rühme sich nicht seiner Stärke,
der Reiche rühme sich nicht seines Reichtums,

23 sondern wer sich rühmt, rühme sich dessen:
Einsicht zu haben und mich zu erkennen, dass ich der HERR bin,
der Güte, Recht und Gerechtigkeit übt auf der Erde;
denn daran habe ich Gefallen, spricht der HERR.

1. Korinther 1 M315

31 damit, wie geschrieben steht: „Wer sich rühmt, der rühme sich des Herrn.“

1. Johannes 4

19 Wir lieben, weil er uns zuerst geliebt hat.